Im Gespräch mit Geflüchteten

Weltweit sind über 110 Millionen Menschen auf der Flucht. Doch was bedeutet es, die eigene Heimat verlassen zu müssen? Wie erlebt man die Ankunft in einem neuen Land? Und was braucht es, um sich in einer neuen Gesellschaft zurechtzufinden und Schritt für Schritt anzukommen?

Die RIF Brugg organisierte in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe SFH den Anlass «Im Gespräch mit Geflüchteten» am 14.10.2026 im BWZ Brugg. Der Abend bot Raum, solchen Fragen nachzugehen – nicht anhand von Statistiken, sondern im direkten Gespräch mit Menschen und ihren persönlichen Geschichten.

Persönliche Geschichten statt abstrakter Zahlen

In kleinen Gruppen lernten die Teilnehmenden geflüchtete Menschen persönlich kennen. Grosse Fragen standen im Raum. Was macht es mit der Partnerschaft, wenn eine Person gehen will und die andere nicht? Wie erklärt man Kindern die eigene Flucht? Und ab wann rückt der Wunsch, zurückzukehren, in den Hintergrund?

Die Gruppe der Teilnehmenden war vielfältig zusammengesetzt: Neben freiwillig Engagierten und Mitarbeitenden der Gemeinde waren auch Privatpersonen und spontan Besuchende dabei. Menschen unterschiedlichen Alters kamen miteinander ins Gespräch, hörten einander zu und brachten ihre eigenen Fragen und Gedanken ein.

Begegnung, Austausch und ein grosszügiger Apéro

Die gute Stimmung und das Interesse der Anwesenden machten den Abend zu einer bereichernden Begegnung. Unterschiedliche Lebenswelten trafen aufeinander, Fragen konnten gestellt und neue Perspektiven entdeckt werden. Gerade dieser direkte Austausch machte deutlich, wie wertvoll es ist, Menschen nicht auf ihre Fluchtgeschichte zu reduzieren, sondern ihnen als Persönlichkeiten mit eigenen Erfahrungen, Gedanken und Hoffnungen zu begegnen.

25 Menschen. Viele Erfahrungen. Ein Abend, der verbindet.